Workshop: Der Körper erinnert sich – Shiatsu bei Traumafolgen

Traumafolgen spielen in unserer Shiatsu-Praxis eine große Rolle

Traumata entstehen unter belastenden Lebensbedingungen (Entwicklungstraumata) oder aufgrund einzelner schrecklicher Ereignisse (Schocktraumata). Gibt es aus unerträglichen Umständen kein äußeres Entkommen, so findet eine innere Fluchtbewegung statt: Körper, Geist und Seele trennen sich voneinander. Dadurch kann sich zwar das Selbst vor zu heftigen Gefühlen, Empfindungen, Wahrnehmungen und Erinnerungen schützen, die persönliche Erlebniswelt wird jedoch insgesamt gestört: Der Schmerz bleibt im Körpergedächtnis, die erfahrene eigene Hilflosigkeit und die damit verbundene Angst verselbstständigen sich.

Traumafolgen haben ihre Basis in Bereichen des Körpergedächtnisses, die durch kognitive Verfahren nicht erreicht werden können. Shiatsu ist eine Form der ganzheitlichen Körperarbeit, die einen Kontakt mit diesen tiefen Ebenen herzustellen vermag.

Indem Shiatsu seelische Kräfte (Ressourcen) weckt und stärkt, kann sich das aus der Not entstandene Persönlichkeitssystem von innen her umwandeln und weiterentwickeln: Traumatische Erinnerungen verblassen, die Vitalität nimmt zu und der Körper kann wieder als Ort der Freude erlebt werden.

Datum:
19. und 20. Oktober 2019
Zeit: Samstag von 10:00 bis 18:00 und Sonntag von 09:00 bis 17:00 Uhr
Ort:
Dantien, Praterstraße 17 im 2. Hof rechts, 1020 Wien (3 Gehminuten von U1-Nestroyplatz, 7 Gehminuten von U4- Schwedenplatz)
Aus dem Kursinhalt:
– Körpergedächtnis
– Fight-or-Flight und Freeze-Response
– Dissoziation
– Trauma
– praktisches Arbeiten
– Tipps für die Praxis
Kleingruppe:
maximal 8 Teilnehmer
Kursgebühr:
€ 220,–